Nachdem schon seit Tagen das Unglück der Costa Concordia in den Medien das Tagesgeschehen beherrscht, könnte man glauben dass die Menschen nun einige Bedenken gegen Schiffsreisen haben und deshalb die Buchungen rückläufig seien.
Die Costa Concordia war vor wenigen Tagen vor der italienischen Insel Giglio auf Grund gelaufen, nachdem der Kapitän ein unvorsichtiges Manöver durchgeführt hatte. Bislang zählten die Rettungskräfte elf Tote, wobei noch rund 23 Personen als vermisst gelten.
Doch weit gefehlt, auf Anfrage bei den Fährenanbietern faehrekorsika.de und faehreelba.de seine die Buchungen nach wie vor hoch und auch für das Jahr 2013 hätte man bislang keine signifikanten Rückgänge ausmachen können.
Anders als bei dem verunglückten Reiseschiff nutzen viele Urlauber, die ihr eigenes PKW mit an den Urlaubsort nehmen möchten große Fährschiffe, bei denen man wie in einem Reisezug in komfortablen Kabinen überachten kann, während das Auto oder Reisemobil auf einem anderen Deck transportiert wird.
Top Ziele wie Sardinien, Korsika oder auch die Urlaubsinsel Elba erfreuen sich nach wie vor höchster Beliebtheit und fragt man die Interessenten ob sie keine Angst nach dem Unfall mit der Costa Concordia hätten, so antworten die meisten von ihnen mit Gleichgültigkeit.
Schiffsreisen und auch die Fährverbindungen in den Mittelmeerraum oder aber auch in die skandinavischen Länder haben seit Jahren Hochkonjunktur und für die nächsten Jahre sagen Experten der Branche eine blühende Zukunft voraus.